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Trotz vieler Sicherheitsvorkehrungen sehen sich Banken und Kreditkarteninstitute immer wieder dem Problem ausgesetzt, an "schwarze Schafe" unter den Kunden zu geraten und beispielsweise einem Kreditkartenbetrug aufzusitzen. Schuldnerermittlungen, Inkassoverfahren und andere einzuleitende Maßnahmen sind oft aufwändig und führen häufig nicht zum gewünschten Erfolg.

Umso wichtiger ist es daher, entsprechende Maßnahmen zu treffen, um nicht auf Betrüger hereinzufallen oder aus Kunden Schuldner werden zu lassen. Die meisten Bankinstitute sind an eine Auskunftei angeschlossen oder verfügen über eigene interne Prüfmethoden. Doch hier treten drei wesentliche Probleme auf:
- Auf Grund des heutigen Arbeits- und Zeitdrucks ist es den Mitarbeitern nicht immer möglich, so intensiv zu prüfen wie es erforderlich wäre. Teilweise mangelt es auch an geeigneten Schulungsmaßnahmen.
- Die angeschlossenen Auskunfteien, wie die Schufa, sammeln und verwalten Daten. Man kann jedoch nicht davon ausgehen, dass diese immer auf dem aktuellsten Stand sind und es werden auch nur die Daten übermittelt, die tatsächlich übertragen wurden. Es gibt also keinen Anspruch auf Aktualität und Vollständigkeit.
- Banken möchten verständlicherweise nicht auf Kunden verzichten und sind daher eher geneigt, ein Risiko einzugehen und Verträge zu schließen.
Durch diese Tatsachen ist es Betrügern immer wieder möglich, mit gefälschten Identitäten und gefälschten Dokumenten, Kredite zu erschleichen oder andere Taten zu begehen. So konnte es beispielsweise passieren, dass ein bereits vorbestrafter Betrüger im Raum Hamburg an Komplizen gefälschte Verdienstbescheinigungen gab, mit denen diese bei verschiedenen Banken versuchten, Kredite zu bekommen. In den meisten Fällen funktionierte dieser Trick und so wurden zahlreiche Kredite bewilligt und Gelder ausbezahlt. Insgesamt 13 Personen waren an diesem Betrug beteiligt. Der angerichtete Schaden betrug über 150.000 Euro.
 Ein anderer Fall:
Ein Unternehmerehepaar hat über zwei Jahre lang Geschäftspartner um einen Millionenbetrag betrogen. Der Hauptgschädigte war in diesem Fall eine Bank. Der Unternehmer versuchte mit allen Mitteln, einen lukrativen Bauauftrag zu erhalten und unterbot sämtliche Mitbewerber. Mit gefälschten Sicherheiten ging er zu einem Bankinstitut und erhielt einen großzügigen Kredit. Als Rücklagen legte er gefälschte Kaufverträge für Baumaschinen und gestohlene Kfz-Papiere vor. Mit dem erschlichenen Kredit lebte das Ehepaar in Saus und Braus.
Um solchen Betrugsfällen vorzubeugen bzw. bei bereits eingetretenem Schaden schnell und effektiv zu ermitteln, setzen Banken immer häufiger private Wirtschaftsermittler ein.
Die IWA Group blickt in diesem Sektor auf eine umfangreiche und langjährige Erfahrung zurück. Wir unterstützen die Rechtsabteilungen von Banken und Kreditinstituten und können eine 90prozentige Aufklärungsquote nicht nur in der Schuldnerermittlung vorweisen. Es gilt auch Insolvenzdelikte bzw. andere Wirtschaftsstraftaten zu beweisen.
Zu unseren Schwerpunktaufgaben gehören:
- Anschriftsermittlung und Arbeitgeberermittlung von nicht auffindbaren Schuldnern
- Fahndung nach pfändbaren Vermögenswerten
- Suche nach nicht auffindbaren Geschäftspartnern
- Wirtschaftsinformationen über Geschäftspartner
- Untersuchungen bei Verdacht auf Straftaten
- Hintergrundberichte über Unternehmen und Personen
- Recherchen zur Vermögenssituation im In- und Ausland
Ebenso verfolgt unser Inkassobüro eine äußerst erfolgreiche Strategie. Während Kreditkartenunternehmen nach erfolglosem Inkassoverfahren den Fall in der Regel einstellen, bedienen wir uns intensiver Prüfmethoden, die eine hohe Erfolgsquote vorweisen.
Ein weiterer Aspekt unserer Aufgabengebiete ist die Mitarbeiterüberprüfung. Dass dies notwenig sein kann, zeigt folgendes Beispiel:
 Der Angestellte einer Bank hatte seinen Arbeitgeber geschädigt und über mehrere Jahre Kredite vergeben, obwohl keine Sicherheiten vorlagen. Hierfür hatte er jeweils eine Provision von 500 Euro kassiert. Ein Komplize hatte ihm äußerst fragwürdige Klientel vermittelt. Mit gefälschten Identitäten wurden Konten in großem Stil abgeräumt. Die Schadenssumme, die vor Gericht verhandelt wurde, belief sich auf knapp 900.000 Euro. Das Gericht fällte ein mildes Urteil. Denn er hatte nicht nur gestanden, sondern es wurde als Tatsache festgestellt, dass es dem Täter sehr einfach gemacht wurde, da in der Bank die notwendigen Kontrollmechanismen fehlten.
Wenn Sie einen Verdacht haben oder unsere Hilfe benötigen, kontaktieren Sie uns. Wir sind bereits für eine Vielzahl von Banken in Deutschland tätig. Mit uns können Sie offen über Ihre Anliegen sprechen, und wir werden gemeinsam eine erfolgversprechende Strategie erarbeiten.
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